Wolfgang Fischer
Renate Fürst
Annelie Haack
Marion Heckmann
Beate Hildebrandt
Rita Hintze
Bettina Jungmann
Reinhardt Lau
Martin Musiol
Gudrun Probst
Mouna Ramcke
Freddy Rode
Sigrun Roemmling
Hermann Rüdy
Christiane Schedelgarn
Claudia Schnack
Angela Schoknecht
Editha Weishaupt
Gudrun Wolff-Scheel
Gerd Zimmermann

Editha Weishaupt


Geboren in Wuppertal-Elberfeld
1967 – 1969 Studien über Kunstgeschichte und Architektur
seit 1969 Privatunterricht bei den Töpfermeisterinnen Liebfriede Bernstiel (Vertreterin der Bauhaustöpferei) und Katrin Schober, Oetjendorf (Schülerin von Bontjes van Beek)
1975 Gründung einer eigenen Werkstatt und freie Tätigkeit im Bereich der Keramik
1975 – 1995 Dozentin für Erwachsenenbildung, Keramik
1982 Fortbildungsseminare für Raku-Keramik
1983 Auftrag der Stadtwerke Quickborn: Wandgestaltung im Wasserwerk
seit 1985 Mitglied der Künstlergilde Kreis Pinneberg e.V.
1988 Stipendiatin für die Internationale Akademie für Kunst und Gestaltung ‚PENTIMENT’, bei Prof. Christa Biederbick-Tewes, Berlin, für Bildhauerei
1989 – 1992 Fortbildungsseminare für Bildhauerei in Kiel bei Zuzanna Hlinskowa (Meisterschülerin von Prof. Jan Koblasa)
1994 Nachfolgeauftrag der Stadtwerke Quickborn
1998 Beteiligung am Wettbewerb ‚Verbotene Städte’ vom Kultusministerium Kiel für Kunst im öffentlichen Raum

Arbeiten im öffentlichen Raum:
Simon-Petrus-Kirche, Bönningstedt
Kirche St. Cosmae zu Stade

Private Ankäufe:
Hamburg, Quickborn, Bad Segeberg, Stade, Bönningstedt, Baden-Württemberg

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, u.a.: Flensburg, Glückstadt, Hamburg, Kiel, Lüdenscheid, Stade, Ryd/Schweden, Valetta/Malta

Kehrwieder 14
25474 Bönningstedt
Tel. + Fax: 040 – 55 66 107

Warum arbeite ich mit Ton?

Ton (Erde) ist der Ursprung allen Lebens.
Aus Erde kommen wir, zu Erde werden wir.
Ton ist keine tote Materie;
Ton lebt, Ton spricht, Ton hat eine Botschaft.
Ton ist bereitwillig, eigensinnig;
formbar, wenn man bereit ist, einen Dialog mit ihm zu führen;
biestig, wenn man glaubt: Ich bin der Stärkere.

Dieses Miteinander reizt mich stets aufs Neue:
Dem Ton ein Partner zu sein.
Die Krönung dieser Partnerschaft ist der Brand.
Insbesondere das offene Feuer beim Raku-Brand,
einer altjapanischen Brennart aus dem 16. Jahrhundert.

Auch hierbei ist Wissen notwendig,
aber auch die Bereitschaft, sich vom Feuer,
von der Atmosphäre überraschen zu lassen.
Aus dem Raku-Feuer kommen keine zwei gleichen Teile.
Die auf diese Weise gebrannten Objekte bieten mir die Möglichkeit,
die Schönheit des Einfachen
und das Erlebnis bewegter Natur sichtbar zu machen.

Alle Keramiken von mir sind Ergebnisse von Studienreisen
durch Nordafrika, Malta, Israel, Jordanien und Japan.

Kontraste 1
Kontraste 2
Kontraste 3
Kontraste 4