Wolfgang Fischer
Renate Fürst
Annelie Haack
Marion Heckmann
Beate Hildebrandt
Rita Hintze
Bettina Jungmann
Reinhardt Lau
Martin Musiol
Gudrun Probst
Mouna Ramcke
Freddy Rode
Sigrun Roemmling
Hermann Rüdy
Christiane Schedelgarn
Claudia Schnack
Angela Schoknecht
Editha Weishaupt
Gudrun Wolff-Scheel
Gerd Zimmermann

Gudrun Wolff-Scheel


portrait

1948 in Jever geboren.

1981 – 1987 Studium an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg
(Pädagogik, Philosophie). Abschluß als Diplom-Pädagogin. Berufsbegleitende
Ausbildung zur Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche.

Künstlerische Ausbildung/Unterricht:
Steinbildhauerei/plastisches Gestalten:
Europäische Kunstakademie Trier, Kunstfachschule Bremen / Ottersberg.
Studienaufenthalte: 1985 in Israel, 1997/1998 auf Kreta, 2001/03/05 in Italien.
Seit 1997 Werkstatt in Heide und Breiholz/Schleswig-Holstein.

Das Material, mit dem ich fast ausschließlich arbeite, ist der Sandstein. Ein starker
Partner, der meinen Absichten und meinen Vorstellungen einen natürlichen und
fruchtbaren Widerstand entgegensetzt. Der Stein fügt sich der Bearbeitung nur soweit,
wie es seinem Charakter entspricht: er zwingt zur Reduktion und zur klaren
formalen Aussage.

Die Steine, die ich in Steinbrüchen suche, haben für mich häufig als „Fundstücke“
die Funktion einer Initialzündung, ich sehe körperhafte Formen: die Idee für eine
Plastik formt und verdichtet sich. Ich versuche mit der vorwiegend manuellen
Bearbeitung eine Ahnung seiner Gewordenheit über Jahrmillionen zu erhalten
oder nachzuempfinden, um so mit meinen Arbeiten den Anschluß an das
ursprüngliche Sein zu finden und anzuknüpfen an die Zeitlosigkeit und
unaufhörliche Veränderung des Gesteins.

Drei Grazien
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Elbphilharmonie
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